Bei den wichtigsten Produktivitätstools von Microsoft, darunter Outlook, Teams und Microsoft 365, kam es am Donnerstag zu einem großflächigen Ausfall, der Benutzer in ganz Nord- und Südamerika sowie in Japan betraf. Das Unternehmen bestätigte die Störung über sein Microsoft 365-Statuskonto auf X (ehemals Twitter) und meldete über Nacht bis Freitag eine vollständige Wiederherstellung.
Umfassende Wirkungs- und Wiederherstellungsbemühungen
Der Ausfall, der am Donnerstag gegen 11:00 Uhr PT zu eskalieren begann, betraf laut Downdetector, einem Standortüberwachungsdienst von Ziff Davis (der gleichen Muttergesellschaft wie CNET), fast 350.000 Benutzer. Benutzer in den USA, Kanada, Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Japan berichteten von Problemen beim Zugriff auf E-Mails, Tools für die Zusammenarbeit und sogar auf andere Microsoft-Dienste wie Azure und den Microsoft Store.
Microsoft gab an, dass der Zugriff auf die betroffenen Dienste wiederhergestellt wurde und sich der Nachrichtenfluss stabilisierte, würdigte jedoch die laufenden Bemühungen zur Behebung der verbleibenden Probleme. Am Freitagmorgen meldeten einige Benutzer weiterhin zeitweilige Probleme.
Ein wachsender Trend zu Unterbrechungen von Cloud-Diensten
Dieser Vorfall verdeutlicht eine wachsende Besorgnis: die zunehmende Abhängigkeit von Cloud-basierten Diensten und deren Anfälligkeit für Ausfälle. Größere Störungen kommen immer häufiger vor. Ähnliche Vorfälle betrafen in den letzten Monaten Google Workspace, Cloudflare, Amazon Web Services und sogar Verizon Wireless. Diese Ereignisse unterstreichen die Fragilität der modernen digitalen Infrastruktur, in der selbst kurze Dienstunterbrechungen das Arbeits- und Privatleben erheblich beeinträchtigen können.
„Ausfälle von Online-Diensten, auch nur von kurzer Dauer, können erhebliche Auswirkungen haben, wenn man bedenkt, wie stark die Arbeit und das Privatleben der Menschen vom Zugang zum Internet abhängen.“
Ursache bleibt unklar
Microsoft hat die Grundursache für den Fehler in dieser Woche noch nicht öffentlich erklärt und beschreibt ihn in einer Erklärung gegenüber CNET lediglich als „Problem mit der Dienstfunktionalität“. Obwohl das Unternehmen am Freitag alle Produkte für betriebsbereit erklärt hat, erinnert der Vorfall daran, dass selbst die größten Technologiekonzerne anfällig für Störungen sind.
**Um über den Status der Microsoft-Dienste auf dem Laufenden zu bleiben, können Benutzer das offizielle Microsoft 365-Statuskonto auf






























