Am Mittwoch, dem 14. Januar 2026, waren Verizon-Mobilfunkkunden von einem größeren Dienstausfall betroffen, der dazu führte, dass Millionen von Menschen nicht mehr telefonieren, SMS senden oder auf mobile Daten zugreifen konnten. Das Problem, das um die Mittagszeit Eastern Time begann, zwang viele Telefone in den „SOS“-Modus, was auf einen vollständigen Verlust der Netzwerkverbindung hindeutete.
Grundursache bestätigt: Softwareproblem
Verizon bestätigte später, dass der Ausfall auf ein Softwareproblem und nicht auf einen Cyberangriff zurückzuführen sei. „Es handelte sich hierbei um ein Softwareproblem und wir führen derzeit eine umfassende Untersuchung des Vorfalls durch“, erklärte das Unternehmen. Auch wenn die genaue Ursache nicht bekannt gegeben wird, handelt es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. Verizon-Kunden erlebten im August und Oktober 2025 ähnliche Störungen, die ebenfalls auf Softwareprobleme zurückzuführen waren.
Die Wirkung und Reaktion
Der Ausfall löste über 1,7 Millionen Benutzerberichte auf Downdetector aus, wobei die Beschwerden vom vollständigen Signalverlust bis zum vollständigen Ausfall des Mobiltelefons reichten. Die Federal Communications Commission (FCC) nahm die weit verbreitete Störung zur Kenntnis.
Die ersten Reaktionen von Verizon waren langsam, aber schließlich erkannte das Unternehmen das Problem und versprach den betroffenen Kunden Kontogutschriften. T-Mobile gab eine Erklärung heraus, in der es bestätigte, dass sein Netzwerk weiterhin betriebsbereit sei, während AT&T ebenfalls einen Anstieg der Benutzerberichte verzeichnete, obwohl unklar war, ob die Probleme damit zusammenhingen.
SOS-Modus erklärt
Für diejenigen, die „SOS“ auf ihrem Bildschirm sehen, bedeutet dies, dass ihr Gerät nicht mit einem Mobilfunknetz verbunden ist, aber dennoch Notrufe über andere verfügbare Mobilfunkanbieter tätigen kann. Diese Funktion soll die kritische Kommunikation auch bei ausgedehnten Ausfällen gewährleisten.
Service wiederhergestellt, Credits versprochen
Am späten Mittwoch gab Verizon bekannt, dass der Ausfall behoben sei, und forderte die Kunden auf, ihre Geräte neu zu starten, falls weiterhin Probleme auftreten sollten. Das Unternehmen bekräftigte seine Zusage, als Ausgleich für die Unannehmlichkeiten Kontogutschriften bereitzustellen.
Wiederkehrendes Problem
Diese Veranstaltung verdeutlicht die Fragilität moderner Mobilfunknetze. Wiederkehrende softwarebedingte Ausfälle werfen Fragen zu den Wartungs- und Testprotokollen für die Infrastruktur von Verizon auf. Das Unternehmen hat zwar zugesagt, Nachforschungen anzustellen, Kunden bleiben jedoch anfällig für zukünftige Störungen, bis systemische Probleme behoben sind.
Der Ausfall wurde am 14. Januar 2026 vollständig behoben, aber der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der Netzwerkstabilität und transparenten Kommunikation von Mobilfunkanbietern bei Dienstunterbrechungen.





























